Das Restaurant

Moderne Küche in altem Gemäuer

Ein Tisch mit Regionalen Produkten

«A l’Auberge de l’Onde, l’On dîne»! Aber hier wird nicht nur gegessen! Denn das Gasthaus ist auch die Beiz des Dorfes, in der man je nach Tageszeit ein Glas Chasselas oder ein anderes Getränk zu sich nehmen kann. Bei schönem Wetter auf der Terrasse, die den Ortskern belebt, sonst in einem der Säle, die jeweils einer Persönlichkeit gewidmet sind, die den Ort stark geprägt hat. Der grosse Saal im ersten Stock dagegen dient ausschliesslich für Mahlzeiten in einem raffinierteren Dekor, mit seinem Kamin, der als Grill fungiert – einzigartig in der Region!

Das schöne Waadtländer Haus bietet also zwei Atmosphären: im Erdgeschoss das Café und die Brasserie, und im ersten Stock die Rôtisserie. In beiden wird die gleiche Karte von Chefkoch Alexandre Noireaux und seiner kleinen Brigade angeboten und zu jeder Jahreszeit aktualisiert. Feinschmecker können sich auch auf ein Angebot der Woche freuen, das aus Klassikern und guten Fleischstücken vom Grill besteht.

Zur authentischen und kreativen Bistronomie-Küche hat Top-Sommelier und Maître d‘Hôtel Jérôme Aké Béda die besten Weine aus der Region ausgewählt. Wohlverdiente 15 Punkte im Gault&Millau.

Die Rôtisserie

Der grosse Saal im ersten Stock unter dem alten Balkenwerk verdankt seinen Namen Rôtisserie dem imposanten Kamin mit Kesselhaken aus dem Jahr 1750, dem Herzstück des Hauses. Fleisch und Geflügel aus der Region werden hier nach traditioneller Methode grilliert, und die Gäste geniessen eine echte «Live Cooking»-Show.

Salon Chaplin

Charlie Chaplin lebte von 1953 bis zu seinem Tod 1977 in Corsier-sur-Vevey in seinem 5 km von Saint-Saphorin entfernten Manoir de Ban. Er war Stammgast in der Auberge de l’Onde und liebte besonders diesen Salon, den er sonntags mit seiner grossen Familie besuchte. Dies wird auch in Chaplin’s World erwähnt, dem Museum, das in seinem ehemaligen Wohnhaus das Leben und Werk des berühmten Künstlers nachzeichnet.

Salon Marcel Imsand

Die Landschaften und Porträts des Waadtländer Fotografen Marcel Imsand an den Wänden dieses kleinen Salons, der mit einem alten Kamin geschmückt ist, erfreuen die Gäste. Die Bilder lenken den Blick auf die Arbeit im Weinberg und die Menschen, die ihn bewirtschaften – die Umgebung der Auberge de l’Onde.

«Mit Leidenschaft erfinden wir je nach Jahreszeit neue Rezepte, die auf regionale Produkte setzen und ihnen einen mediterranen Touch verleihen.»

Alexandre Noireaux
Chefkoch der Auberge de l'Onde

Gilles‘ Beiz

Der unter seinem Künstlernamen Gilles berühmte Waadtländer Autor, Komponist und Interpret von Theaterstücken, Liedern und Gedichten Jean Villard verbrachte die letzten zwanzig Jahre seines Lebens von 1962 bis 1982 in seinem geliebten Waadtland, in Saint-Saphorin. Als Nachbar des Gasthauses hatte er seinen Tisch im Café, wo er seine «drei Dezi Saint-Saph’» zu sich nahm. An einer der Wände hält ein Porträt, das dem talentierten Waadtländer Künstler Géa Augsbourg zu verdanken ist, die Erinnerung wach.

Weinkeller

Im Untergeschoss des Gebäudes befindet sich der sogenannte «Keller», ein grosszügig bemessener Raum, der mit seinen roten Sesseln und niedrigen Tischen eher an eine Lounge-Bar erinnert und bis zu 65 Stehplätze bietet. Eine Bar, ein Kamin und ein Flügel versprechen gemütliche und musikalische Abende! Leinwand und Beamer sind ebenfalls vorhanden, für festliche aber auch fleissige Präsentationen.
Die Auberge de l’Onde ist ein beliebter Ort für Geburtstage, Hochzeiten oder Betriebsausflüge und bietet auch thematische Veranstaltungen an.

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Terrasse

Die Terrasse auf beiden Seiten der gepflasterten Dorfstrasse lehnt sich an die Mauern des Gasthauses und der im Jahr 590 gebauten, 1520 umgebauten gotischen Kirche an. Man trinkt hier, man isst und geniesst die fast schon mediterrane Atmosphäre des alten Dorfes, einem der schönsten Dörfer der Westschweiz.

Sonntags in der Auberge de l’Onde

Tag des Herrn für die einen, ein Familienausflug für die anderen – die Auberge de l’Onde passt sich allen Programmen an. Die Küche ist von 11.45 bis 16.00 Uhr (letzte Bestellung) geöffnet. Zusätzlich zur üblichen Speisekarte wird ein traditioneller Brunch angeboten. Vor oder nach dem Mittagessen bietet sich ein Spaziergang durch die wunderschönen Weinberge von Lavaux oder das malerische Dorf Saint-Saphorin an.

Der Küchenchef der Auberge de l’Onde Alexandre Noireaux veredelt die regionalen Produkte je nach Jahreszeit.

Ein wenig Geschichte

Es handelt sich um ein Dorfgasthaus, aber was für ein Gasthaus, was für ein Dorf! Mitten im berühmten Weinbaugebiet Lavaux, das zum UNESCO-Welterbe gehört, in dem mittelalterlichen Ort Saint-Saphorin, in einem Winzerhaus aus dem Jahr 1750, ist die Auberge de l’Onde erfüllt von den Schwingungen ihrer reichen Geschichte und Tradition.

Vor kurzem wurde sie von einem leidenschaftlichen Mäzen restauriert und fand zu dem Charme zurück, der sie im letzten Jahrhundert zum Treffpunkt der Künstler machte. Charlie Chaplin kam häufig mit seiner Familie zum Essen, der berühmte Waadtländer Dichter und Chansonnier Jean Villard Gilles hatte hier als guter Nachbar seinen Tisch. Die Malerin Lélo Fiaux, die Schriftsteller Charles-Albert Cingria, Paul Budry und viele andere trafen sich in der «L’Onde» und genossen dort die Weine des Lavaux.

Seitdem haben Winzer und Önologen viel gearbeitet, um ihre edlen Tropfen weiter zu verbessern. Der Keller der Auberge de l’Onde ist gefüllt mit den einmaligen Flaschen von Jérôme Aké Béda, Gault&Millau Schweiz Sommelier des Jahres 2015.